Foto: Stefan Bausewein
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Wann ist eine 3D-Achsvermessung notwendig

Wenn Sie beim Fahren ein schwammiges Lenkgefühl bemerken, das Lenkrad beim geradeausfahren schief steht oder die Reifen einseitig abgefahren sind, sollten Sie zur Sicherheit eine 3D-Achsvermessung machen lassen.

Ursachen sind oft überfahrene Kantsteine, Schlaglöcher und andere Fahrbahnschäden. Durch die Stöße ist das Fahrwerk starken Kräften ausgesetzt. Wenn ein Stoß im ungünstigen Winkel einwirkt, reichen aber auch kleine Kräfte um die Fahrwerksgeometrie zu verstellen. Betroffen ist in erster Linie die Spur und der sogenannte Sturz, was zu einem höheren Verschleiß bei Stoßdämpfer, Federn und Radaufhängung führt. Im schlimmsten Fall neigt das Auto zum Über- oder Untersteuern in Kurven.

Eine 3D-Achsvermessung sorgt für weniger Reifenverschleiß und bessere Bremsleistung.

Bei modernen Autos mit elektronische Assistenzsystemen wie Abstands- und Spurhalteassistent ist eine optimale Fahrwerkseinstellung die Voraussetzung, damit die Systeme optimal arbeiten. Hier sollte man im Zweifelsfall, je nach Kilometerleistung und den befahrenen Straßen, spätestens alle zwei Jahre eine 3D-Achsvermessung durchführen lassen.